regennasse Straßen verstecken jede Spur
sachte schwimmt Papier vorbei
zur See
will weit weg
gestoppt durch einen Zweig
unvorhersehbar vom Baum getrommelt
was übrig bliebdas löst sich auf
auf seinem Weg zum großen Meer
fließt in einen Rinnsal das Regenrohr
zum Dach hinauf
und fällt als ein einziger Tropfen
vom Ziegelende
auf meine Stirn
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sonntage eilen auf grauem asphalt
während erinnerungen
auf spielplätzen
füße baumeln lassen,
mutig auf bäumen klettern
und bunte streusel auf dem eis zählen
Wie lang der Schnee vom oben braucht,
vermag ich nicht zu sagen.
Der Weg ist weit
man sieht`s
wenn`s schneit.
Den Rest muss man nicht fragen.
Der Zauber der ihm innewohnt,
versteckt sich gern vor Reden.
Ich frage nicht,
ich schaue nur
Der Schnee von oben
wird sich legen.
das Unterbewusstsein
läßt sich von bewusster Ablenkung nicht täuschen.
Man kann einem Adler erzählen,
er sei ein Huhn,
aber er wird für immer ein Adler bleiben.
Ich serviere Tee nachts um vier,
setze mich still neben den Groll,
in der Hoffnung, er steht irgendwann von selbst auf,
verwandelt, besänftigt, mit einem Lächeln auf den Lippen,
selbst wenn es nur
ein unscheinbares Strahlen in den Augen ist.
Bis dahin darf er wüten,
von mir aus
solange er zum Wüten braucht.
Es prosperiert die Pflanze
und schaut man sich das Ganze
genauer von der Seite an,
sieht`s aus, als ob die wachsen kann.
satt und müde
sitzt unmut im bauch
schaut umher
lächelt
über leichtsinn
streicht sich selbst
über den kopf und
tränen ungesehen aus dem gesicht
geht, sitzt,
steht auf
hört zu
und weg
während ratschläge vom himmel
und auf die knie fallen
singt am kalten morgen
ein nachtigallmännchen
sein revier herbei.
erschrak
vor seinen körperlichen Ausmaßen.
